Die Online Plattform MySpace entlässt mit 500 Leuten fast die Hälfte seiner Mitarbeiter. Die Niederlassungen in Deutschland (Fox Interactive Media Germany GmbH), Großbritannien und Australien sind von der Sparaktion betroffen und werden sofort aufgegeben. Bereits im Jahr 2009 wurden rund ein Drittel der Jobs gestrichen.
Da MySpace im Jahr 2010 bis Juni rund 100 Millionen Dollar Verlust erwirtschaftet hat, prognostizieren Experten nichts Gutes für das Murdoch-Unternehmen. Laut Medienberichten sollen die aktuellen Entlassungen einen Verkauf vorbereiten. Die Kaufsumme betrug im Jahr 2005 580 Mio. Dollar.
MySpace war bis zum Aufkommen von Facebook das größte Online-Netzwerk. Aktuell hat MySpace rund 100 Mio. Nutzer, während Facebook bereits mehr als 550 Mio. User verbuchen kann.
Quelle: Zeit

Laut dem Marktforschungsinstitut YouGovPsychonomics ist Facebook momentan der Spitzenreiter der Social Network Communities. Bei dieser Umfrage wurden rund 2000 Internetnutzer ab 16 Jahren befragt. Facebook wurde mit 57% der Stimmen klar an die Spitze gewählt. StudiVZ konnte zwar auch zulegen, ist mit 41 Prozent jedoch weit abgeschlagen hinter Facebook. Die online Community Wer-Kennt-Wen landete auf Rang 3. Myspace rutschte auf den 5. Platz ab.
Quelle: Horizont.net

Der social network Dienst Facebook möchte noch attraktiver für Werbekunden werden. Um diese überzeugen zu können, lässt das online Unternehmen seine Werbewirksamkeit unabhängig vom Marktforschungsunternehmen Nielsen bewerten. Dadurch erhofft man sich weitere Kunden zur Schaltung von Online Werbung gewinnen zu können. Zuvor hat man dies selbst gemacht. Man geht von einer mehrjährigen strategischen Zusammenarbeit mit Nielsen aus. Das dies gut funktionieren kann, steht außer Frage. Bereits im Juli wurden in den USA ca. 9% aller online Werbungen (online ads) auf Facebook geschalten. Im Januar betrug dieser Wert noch 7%.
Quelle: FR-Online

Facebook plant kostenlosen Telefondienst und will damit Skype konkurrenz machen. Der Dienst soll dabei ebenfalls wie bei Skype, über Voice Over Ip funktionieren. Dieser wird direkt bei Facebook integriert werden und steht den Benutzern kostenlos zur Verfügung. Die Technologie dazu liefert Skype Konkurrent Vivox. Finanzieren könnte sich das ganze über eingebundene Audiowerbung, die sich vor jeder aufgebauten Verbindung zu Wort meldet. Dies sei aber noch nicht sicher.Momentan sei man noch in einer Beta-Phase.
Quelle: Turi 2
Noch ein kleiner Nachtrag zu den Benutzerzahlen für Facebook: Gestern konnte man über 300 Millionen registrierte Benutzer weltweit verzeichnen. Somit kommt man dem Ziel näher, weltweit alle Personen zu vernetzen.
Quelle: Facebook Blog

Der Rechtsstreit zwischen StudiVZ und Facebook ist beendet. Bis noch vor kurzem hat Facebook das Deutsche StudiVZ Netzwerk angeklagt, sich geistigen Eigentums bedient zu haben. Nun hat StudiVZ eine nicht genannte Summe an Facebook gezahlt, damit der Rechtsstreit beigelegt werden kann. Beide Platformen haben sich dabei einigen können und werden nun wie gewohnt weiterbetrieben. Die Anklage wurde somit zurückgezogen.
Quelle: Kress

Für 555 Dollar und 30 Cent können Facebooknutzer nun 4.000 Freunde über das australische Marketingunternehmen uSocial kaufen. Das Unternehmen schickt Freundschaftsanträge an User, die bestimmte Tags in ihren Interessen angegeben haben. Zielgruppen sind nach Angaben von uSocial Geschäftsleute, Politiker, Prominente und vor allem Unternehmen, die dadurch Werbung für Ihre Seiten machen können.
Facebook scheint allerdings nicht so erfreut über das neue Geschäftsfeld zu sein, da Sie selbst Werbung auf Ihrem Online-Portal schalten möchten. Es bleibt abzuwarten, wie sich dieses Geschäft entwickeln wird
Quelle: Zeit

Der Social Network Dienst Facebook plant noch dieses Jahr 50% mehr Mitarbeiter einzustellen. Firmenchef Mark Zuckerberg findet die momentane ökologische Situation sehr günstig für eine solche Maßnahme, da dies bisher nur wenige Unternehmen genutzt haben. Momentan sind ca. 1000 Mitarbeiter bei Facebook beschäftigt.
Quelle: Bloomberg

Facebook erweitert seine Plattform mit der Übernahme des Friendfeed Dienstes. Friendfeed erlaubt es Aktivitäten von Freunden auf verschiedensten Webplattformen zu verfolgen. Friendfeed wurde von ehemaligen Google Mitarbeitern ins Leben gerufen. Alle zwölf Mitarbeiter von Friendfeed wechseln nun zu Facebook. Um welchen Geldbetrag es sich bei der Übernahme handelte, ist nicht bekannt. Facebook möchte den Friendfeed Dienst auch erst einmal unverändert lassen, bis man sich weitere Konzepte dafür ausgedacht hat.
Quelle: Golem

Bisher war es doch so: Online Netzwerke wie Facebook oder MySpace machten Ihren Umsatz bislang ausschließlich über den Verkauf von Werbung auf Ihren Webseiten. Da die Wirtschaftskrise mittlerweile auch diese Gratis-Netzwerke erreicht hat, versuchen diese durch neue Einnahmequellen Geld zu generieren.
Facebook hat folgendes Modell entwickelt: Das Portal gibt Drittanbietern die Möglichkeit Anwendungen und kleine Apps zu entwickeln und diese dann über Facebook anzubieten. Das Online-Portal trägt dabei kein Risiko und verdient dabei durch eine Provision, die der Drittanbieter Facebook zahlen muss.
MySpace dagegen bietet nur ausgewählten Drittanbieter die Möglichkeit mit Ihnen zusammen zu kooperieren. So verkauft der Ticketvertreiber Eventim Konzertkarten über das Portal. Ebenso arbeiten MySpace mit dem T-Shirt-Bedruckservice Spreadshirt zusammen, welcher die Merchandising-Artikel von Musiker vertreiben möchte.
Wie beide Vermarktungsmethoden in Zukunft anlaufen und ablaufen und was sich im Bereich der Sozialen Netzwerke noch tun wird, erfahren Sie selbstverständlich bei uns.
Quelle: Spiegel
