Der Suchmaschinengigant Google kauft Handyvermarkter Admob für 750 Millionen Dollar. Gezahlt wird dabei in Anteilen von Google Aktien. Bei Admob handelt es sich um einen Dienst, der zielgerechte individuelle Werbung aufs Handy der Kunden bringt. Innerhalb der letzten zwei Jahre wurde das fünffache an mobilen Google Suchanfragen vom Handy aus geschickt. Google will mit Admob eine effiziente Methode von mobiler Werbung entwickeln. Dem Deal muss nur noch das Kartellamt zustimmen.
Google bringt die erste kostenlose Softwarelösung für Handys auf den Markt, mit denen navigiert werden kann. Voraussetzung für die Nutzung des Dienstes ist ein Handy, das mit einem Android Betriebssystem ausgestattet ist. Das neue Motorola Droid wird sogar bereits mit “Google Maps Navigation” ausgeliefert. Momentan sind noch keine Umsetzungen für das Iphone oder ähnliches geplant. Bei dieser Navigationssoftware werden die Daten in Echtzeit aus Google Maps und deren Street View geladen, so dass immer aktuelle Karten für den Anwender vorliegen. Auch Staumeldungen sollen im Minutentakt aktualisiert über das Internet abgerufen werden können. Sogar die Navigation per Spracheingabe soll möglich sein. Die einzigen Kosten die für die Nutzung anfallen sind die Internetgebühren des jeweiligen Providers.
Mit dem Google Building Maker haben Nutzer nun die Möglichkeit, Gebäude für Google Earth nun in 3D zu modellieren. Alles was Sie dafür benötigen ist etwas Zeit und die aktuelle Version von Google Earth. Wie es genau funktioniert erklärt Ihnen nun die nette Dame von Google selbst:
Microsoft verkündete beim Web 2.0 Summit in San Francisco, dass zukünftig auch Twitter und Facebook Status Meldungen in der Suchmaschine Bing auffindbar sind. Dabei werden jedoch nur öffentliche Nachrichten integriert. Private Ergebnisse werden nicht in der Suche erscheinen. Der Dienst ist jedoch vorerst nur in den USA verfügbar. Zudem wird dies die erste größere Einnahmequelle für Twitter sein, da sie den Dienst wohl kaum kostenlos Microsoft abgeboten haben.
Auch Google zieht sofort nach und will ebenfalls in naher Zukunft Twitter Ergebnisse in ihre Suchmaschine integrieren. Über Myspace wird es auch möglich sein Status Meldungen direkt weiter zu zwitschern.
Das Google schon lange nicht mehr nur als reine Suchmaschine agiert, dürfte vielen bereits bekannt sein. Nun sind erste Gerüchte aufgetaucht, dass der Suchmaschinengigant auch einen eigenen Musikdienst anbieten will. Der neue Dienst hört auf den Namen Google Audio. Ob sich dies noch ändert bleibt abzuwarten. Des weiteren ist noch nicht klar, ob es einen weltweiten Launch geben wird. Vorerst wird wohl der amerikanische Markt bedient werden. Ob es sich um ein reines streaming Angebot handelt, oder auch einzelne Songs und Alben zum downloaden geben wird wie bei Itunes, ist ebenfalls noch nicht sicher.
Seit einigen Tagen hat Google ihre Suchmaschine ein wenig umgestellt. Nun ist das Suchfeld größer geworden und der Suchmaschinen-Gigant scheint auf den Zusammenschluss von Yahoo und Microsoft zu reagieren und seine Suche wieder in den Mittelpunkt des Geschehens zu rücken.
Now S-U-P-E-R-sized! nennt Google die veränderte Oberfläche, die so das erste mal am 09. September online ging. Weitere Informationen finden Sie auf dem Official Google Blog.
Auf der Online-Video-Plattform YouTube ist nun ein Video aufgetaucht, das zeigt, wie Google anscheinend gerade daran arbeitet, die geschalteten AdWords näher an die eigentlichen Suchanfragen zu bringen. Soundart Mediagroup hat es mit den Browsern Firefox, Internet Explorer und Opera getestet und es ist tatsächlich so:
Kurz vor Ende der Einspruchfrist bezüglich Googles kostenloser Bücherdigitalisierung, mischt sich nun auch Bundesjustizministerin Brigitte Zypries in die Angelegenheit mit ein. Sie reichte ein 25 Seiten langes Dokument beim zuständigen Gericht in New York ein, in dem Sie Ihre Bedenken einer Digitalisierung begründet. Zumindest die deutschen Rechteinhaber sollen so selbst die Möglichkeit zur Entscheidung bekommen, ob Ihre Werke frei zum download angeboten werden. Auch in den USA war die Buchdigitalisierung sehr umstritten. Nun geht es in die nächste Runde.
Die vier großen Online-Werbevermarkter Gruner + Jahr, Tomorrow Focus, SevenOne Media (ProSiebenSat.1) und IP Deutschland (RTL) planen einen Zusammenschluß gegen Google. Die Genehmigung der Kooperation liegt zur Zeit noch beim Bundeskartellamt. Google ist momentan nach wie vor der größte deutsche Online Werbevermarkter. Dies liegt vor allem an den bezahlbahren Werbungen in der Suchmaschine – den AdWords. Der Suchmaschinengigant erreicht momentan ca. 90% aller Internetnutzer. Wenn der Zusammenschluss der 4 Online-Werbevermarkter genehmigt wird, so wird eine Reichweite aller Internetnutzer von 80 bis 85% erreicht. Somit könnte man Google unter Umständen tatsächlich entgegen wirken. Ob sich noch weitere Verläge wie Springer oder Interactive Media (Deutsche Telekom) an der Allianz beteiligen werden, ist noch unklar.
Google bietet nun eine Million Bücher zum kostenlosen betrachten und herunterladen an. Beim Download steht außer dem bekannten PDF, nun auch das e-Pub Fileformat zur Verfügung. Dieses hat den entscheidenden Vorteil, dass Bilder und Texte nicht starr festgelegt, sondern variabel und anpassbar sind. Das e-Pub Format ist somit auch besonders für Ebook Reader auf Smartphones und Netbooks geeignet. Auf den angebotenen Büchern sind laut Google keine Urheberrechte mehr vorhanden und können daher kostenlos angeboten werden. Man arbeite auch mit verschiedenen Bibliotheken für die Digitalisierung zusammen. Autoren und Verleger stehen dem Ganzen jedoch nicht nur freudig gestimmt gegenüber…