Laut einer Studie von Recruiting Trends werden Bewerbungen in digitaler Form (Email, Online Formulare) immer mehr bevorzugt. Bei Großunternehmen möchte sogar nicht einmal mehr jeder zehnte mit Bewerbungsmappen in schriftlicher Form überhäuft werden. Formularbewerbungen stehen dabei sehr hoch im Kurs. Auch bei der Ausschreibung offener Stellen ist ein Rückgang bei den Printmedien zu verzeichnen. Der Online-Weg ist einfacher und schneller.
Quelle: W & V

Laut dem Marktforschungsinstitut YouGovPsychonomics ist Facebook momentan der Spitzenreiter der Social Network Communities. Bei dieser Umfrage wurden rund 2000 Internetnutzer ab 16 Jahren befragt. Facebook wurde mit 57% der Stimmen klar an die Spitze gewählt. StudiVZ konnte zwar auch zulegen, ist mit 41 Prozent jedoch weit abgeschlagen hinter Facebook. Die online Community Wer-Kennt-Wen landete auf Rang 3. Myspace rutschte auf den 5. Platz ab.
Quelle: Horizont.net

Bei den VZ-Netzwerken Studi VZ, Schüler VZ und Mein VZ ist nun die Einbindung externer Apps möglich. Die Umsatzbeteiligung soll vor allem mehr Geld in die Kassen bringen. Die ersten Angebote kommen von Stern.de und spickmich.de. Die momentane Mitgliederzahl der Netzwerke beträgt ca. 15,7 Millionen Nutzer, wobei wahrscheinlich auch der ein oder andere in mehreren VZ Netzwerken angemeldet ist. Die Verlagsgruppe Holtzbrinck wird mit 30% an den Umsätzen der Apps beteiligt.
Quelle: Turi 2

Innerhalb der nächsten drei Jahren möchten laut einer Studie von Sterie Mummert Constulting 66 % der Kreditinstitute in die Kundenkommunikation investieren. Künftig sollen User von Facebook und anderen Social Networking Plattformen ihre Bankgeschäfte über die jeweilige Plattform abwickeln können. Laut dem Branchenverband Bitkom sind bereits 26 Millionen der Deutschen Mitglied in einem Onlinenetzwerk (3,6 Mio. mehr als im vorangegangenen Jahr). Diese Entwicklung haben auf die Kreditinstitute bemerkt und möchten in den nächsten Jahren verstärkt in das Geschäftsfeld Onlinenetzwerke investieren.
Quelle: Handelsblatt

Microsoft verkündete beim Web 2.0 Summit in San Francisco, dass zukünftig auch Twitter und Facebook Status Meldungen in der Suchmaschine Bing auffindbar sind. Dabei werden jedoch nur öffentliche Nachrichten integriert. Private Ergebnisse werden nicht in der Suche erscheinen. Der Dienst ist jedoch vorerst nur in den USA verfügbar. Zudem wird dies die erste größere Einnahmequelle für Twitter sein, da sie den Dienst wohl kaum kostenlos Microsoft abgeboten haben.
Auch Google zieht sofort nach und will ebenfalls in naher Zukunft Twitter Ergebnisse in ihre Suchmaschine integrieren. Über Myspace wird es auch möglich sein Status Meldungen direkt weiter zu zwitschern.
Quelle: Turi2

Demnächst soll der 140-Zeichen Zwitscherdienst auch in anderen Sprachen zur Verfügung gestellt werden. Momentan gibt es den Microblogging-Dienst nur in Englisch und Japanisch. Als weitere Sprachen sind momentan Deutsch, Italienisch, Spanisch und Französisch geplant. Als Übersetzer werden dabei Nutzer von Twitter sorgen – ganz nach dem Motto: “Von Nutzer für Nutzer”. Weitere Sprachen sind in Aussicht. Wann genau die Übersetzung ins Deutsche vollzogen wird, ist noch nicht bekannt.
Quelle: Twitter Blog

Der social network Dienst Facebook möchte noch attraktiver für Werbekunden werden. Um diese überzeugen zu können, lässt das online Unternehmen seine Werbewirksamkeit unabhängig vom Marktforschungsunternehmen Nielsen bewerten. Dadurch erhofft man sich weitere Kunden zur Schaltung von Online Werbung gewinnen zu können. Zuvor hat man dies selbst gemacht. Man geht von einer mehrjährigen strategischen Zusammenarbeit mit Nielsen aus. Das dies gut funktionieren kann, steht außer Frage. Bereits im Juli wurden in den USA ca. 9% aller online Werbungen (online ads) auf Facebook geschalten. Im Januar betrug dieser Wert noch 7%.
Quelle: FR-Online

Facebook plant kostenlosen Telefondienst und will damit Skype konkurrenz machen. Der Dienst soll dabei ebenfalls wie bei Skype, über Voice Over Ip funktionieren. Dieser wird direkt bei Facebook integriert werden und steht den Benutzern kostenlos zur Verfügung. Die Technologie dazu liefert Skype Konkurrent Vivox. Finanzieren könnte sich das ganze über eingebundene Audiowerbung, die sich vor jeder aufgebauten Verbindung zu Wort meldet. Dies sei aber noch nicht sicher.Momentan sei man noch in einer Beta-Phase.
Quelle: Turi 2
Noch ein kleiner Nachtrag zu den Benutzerzahlen für Facebook: Gestern konnte man über 300 Millionen registrierte Benutzer weltweit verzeichnen. Somit kommt man dem Ziel näher, weltweit alle Personen zu vernetzen.
Quelle: Facebook Blog

Der Rechtsstreit zwischen StudiVZ und Facebook ist beendet. Bis noch vor kurzem hat Facebook das Deutsche StudiVZ Netzwerk angeklagt, sich geistigen Eigentums bedient zu haben. Nun hat StudiVZ eine nicht genannte Summe an Facebook gezahlt, damit der Rechtsstreit beigelegt werden kann. Beide Platformen haben sich dabei einigen können und werden nun wie gewohnt weiterbetrieben. Die Anklage wurde somit zurückgezogen.
Quelle: Kress

Der Social Network Dienst Facebook plant noch dieses Jahr 50% mehr Mitarbeiter einzustellen. Firmenchef Mark Zuckerberg findet die momentane ökologische Situation sehr günstig für eine solche Maßnahme, da dies bisher nur wenige Unternehmen genutzt haben. Momentan sind ca. 1000 Mitarbeiter bei Facebook beschäftigt.
Quelle: Bloomberg
