Archiv

Artikel Tagged ‘Werbung’

Was kostet Radiowerbung?

10. Dezember 2009 Kommentare ausgeschaltet

Radiowerbung ist nicht so teuer wie viele denken. Bereits mit einem kleinen Budget kann man im Radio vieles erreichen. Die Kosten für eine individuelle Radiokampagne setzen sich aus drei verschiedenen Faktoren zusammen:


Faktor 1 – der Radiosender und dessen Ausstrahlungsgebiet

Jeder Radiosender in Deutschland hat ein bestimmtes Sendegebiet. Dieses Sendegebiet repräsentiert eine bestimmte Anzahl an Hörern und ist meistens in einer durchschnittlichen Stundennettoreichweite angegeben. Diese durchschnittliche Stundennettoreichweite wird jeweils von Montag bis Samstag von 6:00 bis 18:00 Uhr gemessen und ist ein direktes Maß dafür, wieviele Personen durchschnittlich in einer Stunde Ihre Radiowerbung, bei einer einmaligen Schaltung hören können.

Je nachdem wie weit das Ausstrahlungsgebiet eines Senders ist, wird unterschieden nach:

- lokale Radiowerbung

- regionale Radiowerbung

- nationale Radiowerbung

Diese Unterteilung ist ebenfalls ein Kriterium, das die Kosten für Radiowerbung bestimmt. Je weiter das Ausstrahlungsgebiet eines Werbespots, desto kostenintensiver sind die Sprechergagen und der Preis für die Produktion steigt.

Faktor 2 – Die Sendezeit

Der Preis für die Sendezeiten, an der Ihre Radiowerbung ausgestrahlt werden soll, ergibt sich somit direkt aus der Stundennettoreichweite. Grundsätzlich kann man sagen, je mehr Hörer Sie in einer Stunde erreichen, desto mehr Kosten fallen für die Ausstrahlung Ihrer Radiowerbung an. Bei den meisten Radiosendern sind die begehrtesten, aber auch die teuersten Stunden für Radiowerbung am Morgen zwischen 7:00 und 9:00 Uhr. Während dieser Zeit sind die meisten Hörer im Auto zur Arbeit unterwegs.

Im Tagesverlauf nimmt diese Zahl immer weiter ab. Statistiken belegen, dass ca. 1/3 aller Deutschen, nämlich 27,4 Millionen Menschen, in der Stunde zwischen 7:00 und 8:00 Uhr Radio hören.
Die Sendezeit für Radiowerbung wird somit für jede Stunde am Tag seperat angegeben. Dies ist dann der Preis pro Sekunde.

Faktor 3 – Die Länge der Radiowerbung

Die Länge der Radiowerbung spielt aus folgendem Grund eine Rolle: Radiosender rechnen für die Ausstrahlung des Radiospots in Preis pro Sekunde ab. Hat die Radiowerbung also eine Länge von 30 Sekunden und wird der Spot beispielsweise in einer Stunde ausgestrahlt, in der der Preis pro Sekunde 5 € beträgt, kostet die Ausstrahlung für die Radiowerbung 150 €.

Allerdings gibt es beim Thema “Länge der Radiowerbung” ein paar wissenswerte Fakten:

- die übliche Länge einer Radiowerbung liegt bei ca. 20 bis 30 Sekunden
- viele Sender buchen Spots, die kürzer als 10 Sekunden sind, nicht ein
- je länger die Radiowerbung ist, desto mehr Zeit haben Werbetexter und Produzenten eine sinnvolle Story zu entwickeln, die die Verkaufschancen steigern lässt

  Post to Facebook

KategorienRadio, Radiowerbung

Werbung ist hilfreich

3. Dezember 2009 Kommentare ausgeschaltet

Wie der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft berichtet (ZAW), finden rund 60% der Bürger ab 14 Jahren Werbung “ganz hilfreich”. Dieser Aussage liegt die Verbraucheranalyse von Axel Springer und Bauer zugrunde. Des weiteren lässt sich auch ein deutliches Plus von 8% bei der Analyse des Unterhaltungswerts von Werbung feststellen.

Quelle: W&V

  Post to Facebook

KategorienWebnews

Neue Studie belegt: Radiowerbung bedarf keiner gerichteten Aufmerksamkeit

27. November 2009 Kommentare ausgeschaltet

Berlin, 26. November 2009 – Radiowerbung ruft auch bei ungerichteter Aufmerksamkeit und Ablenkung einen starken Kaufimpuls beim Hörer hervor. Im Durchschnitt wird die Kaufabsicht bei Verwendern der Produktkategorie um zehn Prozent erhöht – und kann bis zu 29 Prozent ansteigen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studienreihe zur impliziten Werbewirkung, mit der AS&S Radio und Radiozentrale gemeinsam mit der decode Marketingberatung innovative Wege in der Marktforschung beschreiten. Die Ergebnisse der neuen Studienreihe basieren auf Messungen konkreter Konsumgüter-Werbung.

Wenn das explizit-bewusste Gehirnsystem aufgrund von Ablenkung, Zeitdruck oder Low Involvement kapazitätsmäßig überfordert ist, kommt automatisch und kontinuierlich das sogenannte implizite System zur Hilfe. Dieser intuitive Autopilot prüft Reize auf Relevanz hin ab. Relevant sind in erster Linie Belohnungen, die in das Wertesystem des Zuhörers passen. Im Belohnungsfall wird als spontane Reaktion z. B. ein Kaufimpuls ausgelöst. Gut 90 Prozent aller Kaufentscheidungen werden so getroffen. Emotionale Elemente eignen sich besonders gut, um Belohnungen beim Empfänger zu verankern. Die starke Emotionalität von Radio erklärt daher dessen starke Aktivierungskraft auf die Kaufabsicht.

Für die Werbewirtschaft bzw. die Spotkonzeption/-kreation heißt das: Um einen Kaufimpuls auszulösen, müssen Werbebotschaften das richtige Belohnungsmuster der jeweilige Zielgruppe (Markenverwender/Käufer einer Produktkategorie/Neukunden) treffen.

Der erste Studienteil „Per Autopilot in den Einkaufskorb“ beschäftigt sich mit der Frage, ob auch eine unbewusst bzw. nebenbei via Radio wahrgenommene Werbebotschaft auf den Kaufanreiz wirkt. Denn der beliebteste Tagesbegleiter der Deutschen läuft während der Arbeit, beim Autofahren, Kochen, Joggen und parallel zum Surfen. Nicht immer wird der Botschaft dabei ungeteilte Aufmerksamkeit zuteil.

Diese reale Nutzungssituation mit Ablenkung wurde im Studio nachgestellt: Die Testpersonen lösten konzentriert eine Aufgabe am PC, während im Hintergrund ein Radioprogramm mit integrierten Werbespots lief. Um die implizite (spontan-unbewusste) Werbewirkung der Spots zu testen, musste der Proband im Anschluss innerhalb von zwei Sekunden „aus dem Bauch heraus“ entscheiden, ob für die ihm genannten Produkte zum Beispiel eine Kaufabsicht besteht oder nicht (Reaktionszeitmessung). Abgefragt wurden ausschließlich „schnelldrehende“ Food-Produkte (Untersuchungsanlage s. Chart 6). Die Studienreihe wird im Frühjahr 2010 um Erkenntnisse zum Einfluss auf Image und Branding ergänzt.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

  • Radio wirkt auch bei ungerichteter Aufmerksamkeit stark auf den Kaufimpuls:

75 Prozent der getesteten Radiospots setzten in der Gesamtgruppe trotz Ablenkung einen zusätzlichen (impliziten) Kaufimpuls. Im Durchschnitt beträgt der zusätzliche Kaufimpuls acht Prozent – die Kaufabsicht konnte wie im Fall von Actimel bis zu 24 Prozent ansteigen. In der Gruppe der Käufer der Produktkategorie liegt er bei zehn Prozent – und stieg im Fall von Gaggli-Nudeln sogar auf 29 Prozent an (s. Charts 2 und 5, inkl. Spots zum Anhören).

  • Produktverwender werden zu Markenkäufern – ganz nebenbei durch Radio. Dabei steuert die Spotkreation über Belohnungsmuster, bei wem und wie stark der Spot wirkt:

Zwei der getesteten acht Radiospots setzten in der Gesamt-Befragungsgruppe keinen zusätzlichen impliziten Kaufimpuls. Der Blick auf die Teilgruppe der Käufer zeigte jedoch einen zusätzlichen Kaufimpuls von bis zu 13 Prozent. Tuc und Löwensenf aktivierten mit ihren Spots hauptsächlich die bestehende Käuferschaft; für potenzielle Neukunden waren keine Produktaussagen oder Belohnungen eingebaut. (s. Chart 3, inkl. Spots zum Anhören). Actimel hingegen aktiviert nicht nur Abwehrkräfte sondern speziell potentielle Neukunden (s. Chart 5 inkl. Spot).

  • Relevant für Produkteinführungen: Radiowerbung kann die Kaufbereitschaft für neue unbekannte Produkte in beachtlichem Umfang steigern:

Der Spot der schwäbischen Nudelmarke Gaggli mit Vertriebsschwerpunkt in Süddeutschland konnte den Probanden zuvor nicht bekannt sein, da im Befragungsgebiet keine Ausstrahlung erfolgt war. Aber schon allein ein Spotkontakt ohne Vorkenntnis der Markte genügte für einen außergewöhnlichen Ausschlag der Kaufabsicht von + 18 Prozent. Bei Käufern von Teigwaren stieg der Kaufimpuls gar um 29 Prozent (s. Chart 4, inkl. Spot).

Esther Raff, Geschäftsführerin AS&S Radio: „Radio ist als 360-Grad-Begleiter ein echtes Basismedium im Alltag der Menschen. Ein Medium, das wirkt – ganz direkt und nachhaltig und subtil. Für Werbungtreibende, das belegen die Ergebnisse dieser Studie ganz deutlich, bietet Radio damit wichtige Argumente für die Kampagnenplanung.“

Lutz Kuckuck, Geschäftsführer der Radiozentrale: „Unaufmerksamkeit schützt im Radio also vor Wirkung nicht. Nebenbei ist keineswegs vorbei. Und wenn wir zu 90 Prozent mit dem Autopiloten einkaufen gehen, dann muss Werbung auch auf den Autopiloten wirken: Marken-Verantwortliche müssen sich also die Frage stellen, inwieweit die Belohnungsmuster exakt auf Käufer, Produktverwender und potentielle Neukunden angelegt sind und diese dann emotional an den Verbraucher bringen. Für den Transport dieser emotionalen Goodies eignet sich Radio besonders gut.“

Werbung im Radio

Werbung im Radio

  Post to Facebook

KategorienMedien, Radio, Radiowerbung

Neue Werbemöglichkeiten bei Google

25. November 2009 Kommentare ausgeschaltet

Google bietet für seine Kunden neue Werbemöglichkeiten an. Der Nutzer hat somit die Chance seine Werbung in Form von direkten Links bei Google Earth einzubinden. Somit kommt Werbung erstmals direkt auf den Desktop der Google Earth Nutzer. Zudem hat Google auch vor, den Werbespezialisten Teracent zu übernehmen. Dieser kann in Echtzeit Werbebanner an Nutzer anpassen (Region, Sprache, Surfgewohnheiten etc.).

Quelle: Turi 2

  Post to Facebook

KategorienWebnews, Wirtschaft

Werbung für Windows in den Pausen von Stromberg

11. November 2009 Kommentare ausgeschaltet

Microsoft macht mittlerweile geschickt für das Betriebssystem Windows 7 in den Werbepausen von Stromberg Werbung. Hier ein kurzes Beispiel:

  Post to Facebook

KategorienMedien, Webnews, Wirtschaft

Neues Kapital für Twitter

25. September 2009 Kommentare ausgeschaltet

Laut dem Wall Street Journal steht Twitter kurz davor 100 Millionen Dollar von einer Investorgruppe zu sichern. Dies soll für die weitere Entwicklung eingesetzt werden. Unter den Investoren befinden sich T. Rowe Price (Fondgesellschaft) und Insight Venture Partners (Firma). Auch Spark Capital und Institutional Venture Partners, die bereits schon einmal in Twitter investiert haben, befinden sich unter der Investorgruppe. Vermutungen nach soll Twitter bis zum Jahresende 25 Millionen Mitglieder aufweisen können. Kleiner Vergleich dazu: Facebook hat 300 Millionen Nutzer.

Quelle: Wall Street Journal

  Post to Facebook

KategorienWebnews, Wirtschaft

Internet vor Zeitschriften

24. September 2009 Kommentare ausgeschaltet

Dieses Jahr wird in Deutschland erstmals mehr Geld (brutto) für Online Werbung umgesetzt als bei gedruckten Zeitschriften. Dies wird zumindest vom Online-Vermarkterkreis im Bundesverband Digitale Wirtschaft erwartet. Man gehe von einer Steigerung von 10% brutto aus. Ein Grund für den Zuwachs ist, dass sich viele Werbebudgets der Wirtschaftskrise anpassen mussten. Effizenz und Transparenz stehen dabei an erster Stelle. Viele haben daher von den klassischen Werbemaßnahmen zur online Werbung umgesattelt.

Quelle: DWDL

  Post to Facebook

KategorienWirtschaft

Facebook lässt seine Werbefähigkeit bewerten

23. September 2009 Kommentare ausgeschaltet

Der social network Dienst Facebook möchte noch attraktiver für Werbekunden werden. Um diese überzeugen zu können, lässt das online Unternehmen seine Werbewirksamkeit unabhängig vom Marktforschungsunternehmen Nielsen bewerten. Dadurch erhofft man sich weitere Kunden zur Schaltung von Online Werbung gewinnen zu können. Zuvor hat man dies selbst gemacht. Man geht von einer mehrjährigen strategischen Zusammenarbeit mit Nielsen aus. Das dies gut funktionieren kann, steht außer Frage. Bereits im Juli wurden in den USA ca. 9% aller online Werbungen (online ads) auf Facebook geschalten. Im Januar betrug dieser Wert noch 7%.

Quelle: FR-Online

  Post to Facebook

KategorienWebnews

Online Werbevermarkter schmieden Allianz gegen Google

1. September 2009 Kommentare ausgeschaltet

Die vier großen Online-Werbevermarkter Gruner + Jahr, Tomorrow Focus, SevenOne Media (ProSiebenSat.1) und IP Deutschland (RTL) planen einen Zusammenschluß gegen Google. Die Genehmigung der Kooperation liegt zur Zeit noch beim Bundeskartellamt. Google ist momentan nach wie vor der größte deutsche Online Werbevermarkter. Dies liegt vor allem an den bezahlbahren Werbungen in der Suchmaschine – den AdWords. Der Suchmaschinengigant erreicht momentan ca. 90% aller Internetnutzer. Wenn der Zusammenschluss der 4 Online-Werbevermarkter genehmigt wird, so wird eine Reichweite aller Internetnutzer von 80 bis 85% erreicht. Somit könnte man Google unter Umständen tatsächlich entgegen wirken. Ob sich noch weitere Verläge wie Springer oder Interactive Media (Deutsche Telekom) an der Allianz beteiligen werden, ist noch unklar.

Quelle: FAZ

  Post to Facebook

KategorienMedien

Geld verdienen mit YouTube

26. August 2009 Kommentare ausgeschaltet

Das Online Videoportal bietet seit kurzem die Möglichkeit für private Videouploader an Werbung mitzuverdienen. Erreicht ein eingestelltes Video ein gewisse Klickrate, so kann es gut sein, dass Youtube sich bei dem betroffenen meldet und anbietet vor dem Beginn des Videos Werbung zu schalten. An diesem profitieren dann selbstverständlich beide. Dadurch entsteht eine Win-Win Situation. Youtube hatte bisher keine Werbeeinnahmen und kann somit weitere Gelder kreieren und für den Privatnutzer ist es ein sehr schönes Taschengeld, welches durchaus sogar besser als eine Festanstellung ausfallen kann. Ganz so einfach ist es natürlich nicht, denn wie auch im richtigen Leben, schaffen es nur die Besten und meistgesehenen Videos. Nach welchen genauen Kriterien für die Auswahl der Videos geschaut werden, ist jedoch noch unklar. Ebenso die Vergütung der eingeblendeten Werbeeinheiten.

  Post to Facebook

KategorienMedien, Webnews