Wie kommt Ihr Spot ins Radio? 
Welche verschiedenen Arten von Werbeformen gibt es?
Wie wird eine umfassende Mediaplanung bestmöglich für Ihre Radiokampagne genutzt?
Auf diese und weitere Fragen soll dieser Abschnitt Aufschlüsse geben.
Erfahren Sie mehr zum Thema Marketing im Bereich der professionellen Hörfunkproduktionen. Zudem erhalten Sie wichtige Eckpunkte, die für die Planung und Realisierung eines werbewirksamen Radiospots von Nöten sind.
Selbstverständlich wird die Planung, Realisation und die Einbuchung bei der gewünschten Radiostation komplett von Soundart Mediagroup übernommen, sodass Sie sich keine weiteren Gedanken um die Durchführung Ihrer Radiokampagne machen müssen.
1. Mediaplanung
2. Werbeformen
2.1 Radiospot
2.2 Tandem Spot (Mit Reminder)
2.3 Sonderwerbeformen
2.4 Single Spot
2.5 Sponsoring
2.6 Live Reader
3. Einbuchung
1. Mediaplanung
Bevor überhaupt an Ausstrahlungsgebiet, Sendereichweite, Budget und Werbeformen gedacht werden kann, sollte beim Auftraggeber erst klar geklärt sein, welches Ziel man mit einer Radiokampagne verfolgen will.
Geht es um die reinen Absatzzahlen eines bestimmten Artikels oder soll das komplette Image einer Firma gestärkt werden?
Nähere Informationen erhalten Sie unter den Menüpunkten Sales-Spot und Image-Spot.
Sind die Kernfragen geklärt, gilt es einen strukturierten Plan zu erstellen, welcher Spottyp, Sender und Stimme für den Spot verwendet werden soll.
Doch alles der Reihe nach.
Ist entschieden, dass das Image der Firma weiter ausgebaut und der Bekanntheitsgrad erhöht werden soll, so stellt sich als nächstes die Frage, welche Zielgruppe angesprochen werden soll. Nicht jeder Sender eignet sich für eine speziell gewünschte Hörerschaft, an die die Botschaft übermittelt werden sollte.
Durch die enorm hohe Senderauswahl ist es jedoch jederzeit möglich, eine passende Sendestation zu finden und dadurch Streuverluste möglichst gering zu halten.
Unter Streuverluste versteht man die Menge an Informationen, welche die falsche Zielgruppe erreichen oder gar nicht erst zum gewünschten Zielpublikum durchdringen. Die Werbung hat somit keine Wirkung und „verpufft“. Dies kann jedoch leicht vermieden werden, indem man sich bereits im Vorfeld Gedanken über die Senderauswahl macht.
Die Auswahl der Radiostation hängt maßgeblich vom gewünschten Sendegebiet ab. Es ist daher ebenfalls im Vorfeld zu prüfen, wie es um die Sendereichweite und Zielgruppe der jeweiligen Hörfunkstation bestellt ist. Meist sind diese in den Mediadaten der jeweiligen Radiostationen zu finden bzw. über uns zu beziehen.
Wir beraten Sie gerne!
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2. Werbeformen
Der Klassiker und die meist genutzte Werbeform der Radiowerbung ist der
2.1 Radiospot
Dieser wird in einer Vielzahl anderer Radiospots in einem sogenannten Werbeblock ausgestrahlt. Die Werbeblöcke finden im Durchschnitt
ca. 2 – 3 Mal pro Stunde statt.
Die Dauer der Radiowerbung ist dabei individuell anpassbar, wobei sich auch hier eine Zeit von ca. 20 – 30 Sekunden durchgesetzt hat. In dieser Zeit können die Werbebotschaften sehr gut übermittelt werden und bleiben beim Zuhörer im Ohr – eine gute Produktion und ein passendes Spotkonzept vorausgesetzt natürlich.
Des weiteren sind abweichende Spotzeiten wie zum Beispiel Radiospots unter 10 Sekunden oder über 60 Sekunden mit den jeweiligen Radiostationen abzusprechen, da diese aus der Norm fallen. Zudem muss man natürlich auch wissen, dass Radiowerbung unter 10 Sekunden nur sehr wenig Informationsgehalt aufweisen kann und sich Spotlängen von über 60 Sekunden nur sehr schwer beim Zuhörer einprägen, da einfach eine zu große Informationsflut entsteht und sich der Hörer auch nicht so lange auf eine Werbung konzentrieren kann bzw. möchte.
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2.2 Der Tandem Spot
Diese Art der Werbeform im Radio besteht aus einem Hauptspot und einem Reminder, die beide im gleichen Werbeblock ausgestrahlt werden, aber von einem weiteren Spot eines anderen Unternehmens getrennt stehen.
Hauptspot --> Spot eines anderen Unternehmens --> Reminder
Dadurch erhält man deutlich mehr Aufmerksamkeit beim Zuhörer, da die Informationen des Hauptspots bereits kurz danach wieder durch den Einsatz eines Reminders in Erinnerung gerufen werden.
Der Reminder hat dabei eine kürzere Dauer als der Hauptspot. Im Durchschnitt haben diese eine Zeit von nur ca. 5 Sekunden und weisen noch einmal auf die wesentliche Aussage des Haupt-Radiospots hin.
Damit qualifizieren sich Tandem Spots mit Reminder als sehr gutes Marketingtool, um mit nur wenig Mehrkosten eine deutlich gesteigerte Aufmerksamkeit bei potentiellen Kunden zu erreichen.
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2.3 Sonderwerbeformen
Unter Sonderwerbeformen versteht man jene Art von Spots, die sich nicht in die oben genannten Kategorien einteilen lassen.
Es gibt eine große Anzahl an unterschiedlichsten Sonderwerbeformen, wie zum Beispiel viele Arten von Sponsorings (Wetter, Gewinnspiele, Shows etc.)
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2.4 Single Spot
Wie sich bereits vom Namen vermuten lässt, steht der Single Spot alleine und wird nicht im normalen Werbeblock mit anderen Unternehmen gesendet.
Dies ist selbstverständlich mit einem erhöhten Kostenaufwand verbunden.
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2.5 Sponsoring:
Auch das Sponsoring ist nahezu selbsterklärend. Der Werbetreibende unterstützt einen Programminhalt einer Radiostation mit finanziellen Mitteln.
Dafür wird er im Vorspann als auch im Abspann des Programminhaltes namentlich genannt.
Beispiel: Die Top 10 der deutschen Single Charts wurde Ihnen präsentiert von Firma XY
Dies ist selbstverständlich mit vielen Programminhalten einer Radiostation machbar. Die bekanntesten dürften hierbei die Nachrichten- und Verkehrssponsorings sein. Auch Gewinnspiele erfreuen sich stetiger Beliebtheit bei den Sponsorings.
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2.6 Live Reader
Bei dieser Art der Werbeform übermittelt der Moderator einer Sendung die zu verkündende Werbebotschaft live in seiner Show.
Produktionselemente wie Musik und Soundeffekte sind dabei nicht vorhanden.
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3. Einbuchung
Die Einbuchung bei den Radiostationen gestaltet sich meist sehr unkompliziert und einfach.
Die Spots müssen lediglich im gewünschten Format angeliefert werden.
Was definitiv noch Beachtung finden sollte, ist die Einhaltung des Abgabetermins beim Sender. Viele schreiben eine Vorlaufzeit von ca. 7 Tagen vor. Im Regelfall lässt sich aber auch mit diesen reden und Produktionen können auch noch etwas kurzfristiger eingereicht werden. Dabei bedarf es jedoch ausdrücklicher Absprache!
Soweit so gut.
Etwas komplizierter wird es dann bei Radiokampagnen, die sich auf mehrere Bundesländer erstrecken oder gar komplett national geplant werden.
In diesem speziellen Fall reicht es nicht, sich nur bei einem Sender zu informieren, da dieser nicht die komplette BRD abdecken kann.
Vielmehr müssen dabei aus den vielen verschiedenen Sendern in ganz Deutschland die passenden herausgesucht werden (Zielgruppe, Sendegebiet und Reichweite) und ein umfassender Mediaplan inklusive aller Sendekosten und Sendezeiten erstellt werden.
Je nach geplanter Sendezeit variieren auch die damit zusammenhängenden Sekundenpreise.
Nur die Kombination verschiedener Radiostationen in Deutschland gewährleistet eine gewinnbringende Radiokampagne mit einer sehr hohen Reichweite und möglichst geringen Streuverlusten.
Selbstverständlich ist dieses Konzept der Zusammenschaltung unterschiedlicher Hörfunkstationen auch auf verschiedene Bundesländer anwendbar. Zudem gibt es eine große Anzahl von Radiovermarktern, die die Vermarktung mehrerer Radiostationen unter „einem Dach“ betreuen.
Bei dem Zusammenschluss mehrerer Sender ist darauf zu achten, dass diese auch die gewünschte Zielgruppe für die bevorstehende Radiokampagne ansprechen. Nur so lässt sich auch gewährleisten, dass die Werbebotschaft dort ankommt, wo sie auch gehört wird.
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