
Radiowerbung Kosten Sales-Spot Image-Spot
Radiolandschaft Radiomarketing Spotproduktion
Kosten für Radiowerbung

1. Sendereichweite und
Ausstrahlungsgebiet verschiedener Radiostationen
2. Kosten für Sendezeit und Einbuchung Ihrer
Radiokampagne
3. Dauer des Werbespots für Ihre
Radiokampagne
4. Kosten und Wirksamkeit von Radiowerbung
5. Praxisbeispiele anhand verschiedener
Werbemöglichkeiten im Radiobereich
6. Vorteile von Radiowerbung im Überblick
1. Sendereichweite und
Ausstrahlungsgebiet verschiedener Radiostationen:
In Deutschland gibt es eine Vielzahl von Radiostationen. Diese
unterscheiden sich in den Bereichen der Programmführung, ausgestrahlter
Musik, gesendeter Beiträge, Moderatoren etc. Vor allem aber liegt der
Unterschied im Sendegebiet, Sendereichweite und der
Ausstrahlungsreichweite der jeweiligen Rundfunkstationen.
Repräsentativ für die Ausstrahlungsreichweite eines Senders ist dessen
Höreranzahl, die meistens in einer sogenannten
Netto-Stundenreichweite angegeben wird (Stundennettoreichweite).
Die Stundennettoreichweite ist die feste Messgröße eines
Radiosenders, anhand der festgestellt werden kann, wie viele Hörer in
der Durchschnittsstunde das ausgestrahlte Programm verfolgen.
Sie gibt also die Sendereichweite pro Durchschnittsstunde an.
Die Messungen für diese Ausstrahlungsreichweite werden im Zeitraum zwischen 6:00 bis 18:00 Uhr - Montags bis Samstags ausgewertet.
Sie ist zudem auch ausschlaggebend für die anfallenden Kosten für
die Sendesekunden einer Radiokampagne.
Radiowerbung verhält sich diesbezüglich sehr ähnlich wie bei Werbung
im TV. Für jede ausgestrahlte Sendesekunde fallen für den Werbenden
Kosten an. Dieser Preis richtet sich, wie bereits schon erwähnt,
nach Sendegebiet und Reichweite des bevorzugten
Radiosenders.
Zusammenfassend lassen sich Produktionen von Radiowerbung auch in
folgende 3 Kategorien unterteilen:
- lokale Radiowerbung (maximal 1 Million Einwohner)
- regionale Radiowerbung (maximal 20 Millionenen Einwohner)
- nationale Radiowerbung
Diese Kategorisierung soll aufzeigen, wie sich unter anderem auch
Sprechergagen und Produktionskosten für Spotproduktionen eingliedern
lassen.
Pauschal lässt sich sagen:
Je größer das Ausstrahlungsgebiet und die Reichweite eines
Radiosenders ist, desto mehr Kosten fallen auch für den
jeweiligen Werbekunden an. Man sollte jedoch auch den Umkehrschluss
ziehen, dass zwar mehr Kosten bei einer größeren Reichweite entstehen,
jedoch auch eine viel größere Zielgruppe angesprochen werden kann.
Auch dieser Aspekt sollte bei den Radiowerbungskosten nicht
vernachlässigt werden.
2. Kosten für Sendezeit und Einbuchung Ihrer
Radiokampagne
Wie bereits in Punkt 1. erwähnt, errechnen sich die Sendekosten durch
die Stundennettoreichweite. Diese auftretenden Kosten
werden immer pro Sekunde angegeben und müssen bei jeder
Ausstrahlung des Radiospots vom Werbenden gezahlt werden.
Selbstverständlich werden von Sendern bei einer bestimmten
Kontingentabnahme auch Rabatte gewährt.
Beispiel: Nimmt der Kunde 1000 Werbesekunden ab, so bekommt er auf den
Nettosekundenpreis einen Rabatt von 3 Prozent. Dieses
Sekundenvolumen kann bei einigen Sendern auch über ein Jahr angesammelt
werden, so dass nicht gleich das ganze Budget an Werbemitteln auf einmal
ausgegeben werden muss. Somit lassen sich auch mehrere Kampagnen
auf verschiedene Wochen oder Monate planen, um größere Mengen
an Rabatten einzubeziehen.
Je mehr Werbesekunden abgenommen werden, desto günstiger werden dadurch
natürlich auch die Folgekosten für die Spotschaltung.
Wichtig: Die Rabatte sind ausschließlich auf die Nettosekundenpreise
der jeweiligen Sender bezogen.
Werden von einer Station viele Hörer erreicht, ist auch der Preis
für die Sendesekunden dementsprechend kostenintensiver. Die Gesamtkosten
steigen somit an.
Eine "beste Zeit" für die Schaltung von Radiowerbung gibt
es im eigentlichen Sinne nicht, da es immer auch von der gewählten
Zielgruppe abhängig ist und Streuverluste vermieden werden sollen.
Jedoch sind Zeiten am Morgen zwischen 7:00 und 8:00 Uhr heiß begehrt.
Dies liegt vor allem daran, da um diese Uhrzeit viele Berufstätige
unterwegs zur Arbeit sind und im Auto Radio hören.
Daraus resultiert auch eine Statistik, die belegt, dass rund 27,4
Millionen Menschen, die ca. ein Drittel der Bevölkerung in Deutschland
ausmachen, zu diesen genannten Zeiten Radio hören.
Der Preis für die zu zahlenden Sendesekunden ist hierbei natürlich
auch am teuersten.
Auch die Zeit zwischen 16:00 und 17:00 Uhr eignet sich hervorragend für
die Schaltung von Radiospots. Zu dieser Zeit befinden sich wieder viele
Arbeitnehmer auf der Heimreise mit dem Auto.
Im Fachbereich werden diese Zeiten auch als Drive-Time
bezeichnet.
Da die verschiedenen Uhrzeiten auch unterschiedlich viele Hörer
aufweisen, wird bei den Sendekosten für Radiowerbung auch die
jeweilige Stunde unterschiedlich berechnet.
Die anfallenden Kosten werden daher immer für die jeweilige Stunde in Preis pro Sekunde angegeben.
Beispiel: Der Preis für die Schaltung des Rundfunkspots beträgt zwischen 14:00 und 15:00 Uhr 7,20 € pro Sekunde
3. Dauer des Werbespots für Ihre
Radiokampagne
Die Dauer bzw. Länge eines Radiospots ist maßgeblich für die
anfallenden Ausstrahlungskosten bei den jeweiligen Sendestationen
abhängig.
Wie bereits erörtert, rechnen alle Sender den Preis pro Sekunde
ab. Hat der Spot nur 15 Sekunden, muss natürlich auch weniger Geld
entrichtet werden im Vergleich zu einem Werbespot mit 30 Sekunden. Die
Kosten für einen kürzeren Rundfunkspot sind somit auch geringer als
bei einem längeren.
Beispiel: Zwischen 14:00 und 15:00 Uhr kostet die Sendesekunde
7,20 €.
Bei einem 15 Sekunden Spot ergeben sich Kosten bei einer einmaligen
Ausstrahlung von 108,00 €
Bei einem 30 Sekunden Spot ergeben sich Kosten bei einer einmaligen
Ausstrahlung von 216,00 €
Als Faustregel lässt sich sagen, dass die klassische Hörfunkwerbung
meist eine Dauer von 20 oder 30 Sekunden hat. In dieser
vorgegebenen Zeitspanne können Werbebotschaften am besten vermittelt
und transportiert werden. Alle wichtigen Informationen finden
"Platz". Eine interessante Story des zu bewerbenden Produktes
oder Dienstleistung kann kreiert werden, damit sich diese nachhaltig
beim Zuhörer einprägt.
Je mehr Zeit zur Verfügung steht, desto komplexere Ideen und Stories
können auf Seiten der Textkreation auch angefertigt werden.
Radiowerbung darf jedoch auch nicht zu lange werden, da der Spot sonst
eine eher einschläfernde Wirkung auf den Hörer hat und nicht mehr
komplett verfolgt und wahrgenommen wird.
Es sollte ein Kompromiss zwischen Spotdauer und zu vermittelnder
Information gefunden werden.
In der Praxis haben sich daher die Eckdaten mit 20 oder 30 Sekunden als
sehr nützlich erwiesen.
Des weiteren ist zu beachten, dass einige Radiostationen auch keine
Einbuchungen von Werbespots unter 10 Sekunden vornehmen.
4. Kosten und Wirksamkeit von
Radiowerbung
Individuell und nicht pauschalisierbar - so in etwa könnte man
die entstehenden Kosten für Radiowerbung Kategorisieren.
Der Preis von der Produktion von Radiowerbung bis hin zur Einbuchung und
Ausstrahlung beim gewünschten Sender durchläuft einige Kriterien:
Der Preis richtet sich auf Seiten der Produktionsstudios nach Sprecherwahl,
Synchronstimme, verwendeter Musik, Eigenkompositionen, gesungenem Inhalt
und dem Ausstrahlungsgebiet für den Werbespot.
Radiosender hingegen entrichten Ihre Preispolitik nach Sendegebiet,
Reichweite, Ausstrahlungsraum und Höreranzahl.
Klingt anfänglich nach einem sehr teurem Werbemittel, ist es in der Praxis aber gar nicht.
Das Medium Radio ist nach wie vor eines der schnellsten und
meistgenutzten Medien unserer Zeit. Zusätzlich bietet es dem
Werbekunden eine große Anzahl potentieller Käufer für sein
Produkt oder seine Dienstleistung. Kaum ein anderes Medium erreicht ein
derart großes Publikum. Auch Streuverluste können anhand gut
recherchierter Medien- und Zielgruppenanalysen gebündelt und sehr
gering gehalten werden.
Unter Streuung versteht man dabei das gezielte Aussenden der
Werbeinformationen an eine potentielle Käuferschicht
(Empfänger).
Entstehen Streuverluste, so gelangen diese Informationen an Empfänger,
jedoch an keine potentiellen Kunden und verfehlen somit Ihre eigentlich
gedachte Werbewirksamkeit.
Somit sollten Radiokampagnen immer individuell auf die Wünsche
des Kunden abgestimmt werden.
Oftmals ist es auch so, dass viele "kleinere" lokale Sender
genau Ihre gewünschte Zielgruppe ansprechen und zudem auch deutlich
günstiger von den Kosten sind, wie andere Stationen. Dadurch bekommen
Sie die Möglichkeit, einfach am vorhandenen Werbebudget zu sparen
oder auch die Radiokampagne mit weiteren Werbeschaltungen zu
intensivieren. Des öfteren werden auch gar keine großen Sendegebiete
benötigt, wenn es sich zum Beispiel um eine Dienstleistung handelt, die
nur vor Ort ausgeführt werden kann. Wie Sie sehen, spielt auch der Standort
eine wichtige Rolle bei der Werbevermarktung.
Der Kosten/Nutzen Faktor ist dabei ein wichtiger Indikator.
Die Reichweite der potentiellen Kunden wird somit logischerweise
verringert, jedoch können auch Streuverluste vermieden werden, wenn
sich die Zielgruppe genau in diesem Ausstrahlungsumfeld befindet.
5. Praxisbeispiele anhand verschiedener
Werbemöglichkeiten im Radiobereich
Sie sind Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens,
welches sich im Bereich der Teppichbodenverlegung spezialisiert hat. Ihr
Betrieb ist an einem Ort in der Nähe von Stuttgart ansässig. Nun haben
Sie sich überlegt, neue Kunden für Ihr Geschäft dazu zu gewinnen. Sie
wollen diesen Schritt ermöglichen, indem Sie auf das Medium Radio
setzen und dafür auch eine Radiokampagne mit Ihrer angebotenen
Dienstleistung starten.
Ziel ist es, natürlich möglichst viele potentielle Neukunden
für Ihr Geschäft zu akquirieren.
Der erste Gedanke liegt nun nahe, sich einen Radiosender zu suchen, der
eine große Reichweite hat und möglichst viele Hörer erreichen kann.
Jedoch ist das nicht immer der sinnvollste Weg.
Decken Sie zum Beispiel in diesem Fall ganz Baden-Württemberg ab
(regional), so gehen die Kosten alleine für die Ausstrahlung der
Sendesekunden schnell in die Höhe. Auch die reinen Produktionskosten
der Radiowerbung fallen deutlich höher aus, als es bei einem lokalen,
kleineren Sender der Fall wäre. Sie würden zwar rein rechnerisch mehr
Hörer bei einem regionalen Sender erreichen, jedoch sollte das auch im
Verhältnis Ihrer angebotenen Dienstleistung stehen.
Bringt es wirklich etwas, Hörer zu erreichen, die 150 km von Ihrem
Standort entfernt wohnen? Wir denken doch eher nicht, denn diese werden
zu Ihrem ortskundigen Teppichverleger gehen. Die Streuverluste, die sich
durch eine solche Kampagne ergeben würden, stünden in keinerlei
Verhältnis zu den entstandenen Kosten des Rundfunkspots. Es macht also
nur Sinn dort Werbung zu schalten, wo auch die potentielle
Käuferschicht anzutreffen ist.
Schalten Sie also dort Radiowerbung, wo auch Ihre Zielgruppe
anzutreffen ist und Ihr "Auslieferungsgebiet" abgedeckt werden
kann. Ihrem Werbebudget wird es gut tun und die Preise
können deutlich günstiger gehalten werden. Sowohl für die
Produktion als auch die Ausstrahlung.
Eine kompetente und individuelle Mediaplanung ist somit
unerlässlich für eine erfolgreiche Werbekampagne in der
Radiolandschaft. Sie ist zudem auch ausschlaggebend für Ihr zur
Verfügung stehendes Werbeetat.
Wenn Sie noch weitere Fragen rund um die Erstellung, Produktion und
Ausstrahlung von Radiowerbung haben, zögern Sie nicht uns zu
kontaktieren. Wir beraten Sie gerne bei:
- der Erstellung, Konzeption, Produktion und Einbuchung von Radiowerbung
- der Kalkulation von Werbebudgets und Werbeetas im Bereich Radiowerbung
- der Zielgruppenanalyse und individuellen Medienplanung
6. Vorteile von Radiowerbung im Überblick
- Radiowerbung kann überall konsumiert werden. Sowohl in der
Arbeit als auch im Auto, beim Sport etc.
- Radiowerbung erreicht jeden
- Radiowerbung ist äußerst effektiv auf Zielgruppen einsetzbar
- Radiowerbung ist ein günstiges Werbemittel mit einer hohen
Reichweite
- Radiowerbung gibt den Kaufimpuls kurz vor der eigentlichen
Kaufentscheidung
- Radiowerbung kann Crossmedial mit anderen Kampagnen (Print oder
TV) kombiniert werden